Unfallversicherung

Täglich ereignen sich in Deutschland tausende von Unfällen, in der Regel sind die alles andere als Verkehrsunfälle. Unfälle ereignen sich im Haushalt, beim Sport, während der Arbeit oder auch auf dem Spielplatz. Auch wenn man noch so vorsichtig ist, dann gibt es keine Garantie, dass man von einem Unfall verschont bleibt. Ein Unfall kann glimpflich ausgehen, in anderen Fällen für es oft dazu, dass durch einen Unfall schwere Folgen zurück bleiben. Die gesetzliche Unfallversicherung ist ein Bestandteil des Sozialversicherungssystems in Deutschland. Die gesetzliche Unfallversicherung wurde erstmals 1884, durch den damaligen Reichskanzler "Otto von Bismarck" eingeführt und sollte Arbeiter gegen  Berufskrankheiten, Unfälle und Invalidität absichern. So stehen die Arbeiter und deren Familien im Falle eines Unfalls nicht vor dem finanziellen Ruin. Bei der gesetzlichen Unfallversicherung unterscheidet man zwischen den pflichtversicherten und den freiwillig versicherten. Pflichtversichert in der gesetzlichen Unfallversicherung sind: Kinder (die einen Kindergarten oder eine Tagesstätte besuchen), Schüler, Studenten, Auszubildender, Landwirte, Helfer bei Unglücksfallen, Blut− und Organspender, Helfer im Zivil- und Katastrophenschutz, Angestellte und Arbeiter und Pflegepersonen.

Freiwilligversichert in der gesetzlichen Unfallversicherung sind: Unternehmer außer Friseure, Selbstständige, Freiberufler und mitarbeitender Ehegatte. Darüber hinaus gibt es noch diverse Versichertengruppen wie z.B. Kurierfahrer die in der gesetzlichen Unfallversicherung pflichtversichert sind. Die gesetzliche Unfallversicherung bietet in der Regel Versicherungsschutz bei Unfällen auf dem Weg zur Arbeitsstätte, auf der Arbeitsstätte und auf dem Weg zurück mit einem Umweg von zwei Stunden. Aber auch bei einer Berufskrankheit, leistet in der Regel die gesetzliche Unfallversicherung. Zu den Leistungen der gesetzlichen Unfallversicherung zählen im Wesentlichen  medizinische Leistung zur Rehabilitation und berufsfördernde Leistungen in Form von z.B. Umschulungen. Auch Lohnersatz− oder Entschädigungsleistungen wie die Verletztenrente, Verletztengeld oder Hinterbliebenenrente zählen zum Leistungsumfang.

Da sich die meisten Unfälle nicht während der Arbeit, auf dem Weg dahin oder zurück ereignen, besteht auch kein Versicherungsschutz seitens der gesetzlichen Unfallversicherung. Es ist Ratsam eine Private Unfallversicherung abzuschießen, um für den Fall der fälle auch bestens abgesichert zu sein. Eine Private Unfallversicherung sollte für jeden maßgeschneidert sein. Das bedeutet die einzelnen Bausteine einer Privaten Unfallversicherung wie z.B. Versicherungssumme, Progression, Unfallrente, Todesfallleistung oder Unfallkrankenhaustagegeld sollten individuell mit dem Kunden besprochen werden und auf die persönlichen Bedürfnisse abgestimmt werden. Ein weiterer wichtiger Punkt in der Privaten Unfallversicherung ist das Kleingedruckte. Viele Versicherungsgesellschaften bieten ausschließlich die Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen an, wo durch dem Kunden unter umständen im Schadensfall aufgrund von einzelnen Ausschlüssen die Leistung verwehrt werden kann. Neben den Allgemeinen Unfallversicherungsbedingungen gibt es Versicherungsgesellschaften die auch Besondere Unfallversicherungsbedingungen anbieten, diese haben den Vorteil, dass z.B. Insektenstiche, Lebensmittelvergiftung oder Unfälle aufgrund von Alkoholgenuss im Versicherungsschutz enthalten sind. Jeder Kunden sollte vor Abschluss einer Privaten Unfallversicherung, sich mit dem Thema genauer auseinander setzten und aufgrund des fehlenden fachlichen "Know how" die Hilfe durch einen unabhängigen Fachmann zu beanspruchen.

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